Benefizkonzert 2012 der Universität Rostock für Hospizdienst von Caritas und Diakonie

5. Februar 2012 in der Nikolaikirche um 17 Uhr

[ROSTOCK NACHRICHTEN, 29.01.2012] In Kürze findet bereits dritte Benefizkonzert der Universität Rostock mit dem „Freien Studenten Orchester Rostock“ (F.S.O.R.), dirigiert von Henning Ehlert, und dem „Chor Celebrate“, der geleitet von Martin Heuschkel, statt:
Gegeben werden Kompositionen von Modest Mussorgski („Eine Nacht auf dem kahlen Berge“), Franz von Suppè (Ouvertüre zu „Dichter und Bauer“) und die Schwanensee-Suite von Peter Tschaikowski; dazu Rock, Pop, Gospel und Evergreens in der mitreißenden Interpretation des Chores „Celebrate“.
Wie in jedem Jahr fließt der gesamte Erlös des Konzertes an ein gemeinnütziges Projekt, das zusammen mit der Caritas Rostock ausgewählt wurde. In diesem Jahr gehen die Spenden an den ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienst, den die Caritas in ökumenischer Trägerschaft mit der Diakonie seit 2007 in Rostock betreibt. Dieser Dienst kümmert sich um die Begleitung schwer kranker Erwachsener, Kinder sowie deren Angehörigen. Die Arbeit lebt durch das unermüdliche Engagement von derzeit ca. 70 ehrenamtlich Tätigen, welche eigens für die Begleitung Sterbender ausgebildet werden. Zwei hauptamtliche Koordinatorinnen organisieren und verwalten den Dienst und sind Ansprechpartnerinnen sowohl für die betroffenen Familien als auch für die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Abbildung: Universität Rostock

Abbildung: Universität Rostock

Der Eintritt zum Konzert ist frei – erwartet werden von den Konzertbesuchern Spenden.

Von Cicely Saunders stammt der Leitspruch dieser zuweilen schweren aber auch sehr beglückenden Arbeit: „Nicht dem Leben mehr Zeit, sondern der Zeit mehr Leben geben!“ Hospizarbeit möchte Weg und Brücke zwischen der Gesellschaft und schwerstkranken, sterbenden Menschen sein. Ziel ist es, die Tabuthemen Sterben und Tod in die Mitte der Gesellschaft zu holen und eine Auseinandersetzung auf vielen verschiedenen Ebenen für alle Menschen zu ermöglichen. Die Hospizbewegung ist nicht das Ergebnis staatlicher Anordnung – sie ist geboren aus der existentiellen Erfahrung von Betroffenen und damit eine Lebensbewegung. Hospizarbeit wird zunehmend als gesellschaftliche Aufgabe anerkannt und unterstützt.
Dennoch gibt es Kosten in der täglichen Arbeit, die über Spenden finanziert werden müssen. Dazu gehören Teile der Ausbildung, Sachkosten, die sich während der Begleitung einer Familie ergeben, sowie Kosten für Unternehmungen mit Angehörigen, ganz besonders mit den Kindern.
Das Konzert findet am 5. Februar 2012 in der Nikolaikirche um 17 Uhr statt. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Erwartet werden von den Konzertbesuchern Spenden. Mitglieder des „F.S.O.R.“ und des „Chores Celebrate“ werden dazu mit Sammelbüchsen der Caritas nach dem Konzert bereit stehen.

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