Botanischer Garten Rostock: Kermesbeeren Pflanze des Monats August 2011

Foto: Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften

In warmen Gebieten weltweit angepflanzt und verwildert

[ROSTOCK NACHRICHTEN, 26.07.2011] Zu den Kermesbeeren (Phytolacca spp.) gehören rund 30, meist ausdauernde krautige Arten mit ungeteilten Blättern, die überwiegend im tropisch-subtropischen Amerika heimisch sind:
Von großem Schauwert sind die Pflanzen wegen ihrer zahlreichen langen, ährigen oder traubigen Blütenstände. Die fünf während der Blütezeit grünlich-weißlichen Blütenblätter je Blüte vergrößern sich während der Fruchtreife und werden rot. Gleichzeitig entwickeln sich stark glänzende, rote bis schwarze Beerenfrüchte. Sie sind, wie die restliche Pflanze auch, für Säugetiere etwas giftig.

Foto: Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften

Foto: Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften

„Phytolacca-Barthlott“

Die Früchte sind daher ohne weitere Behandlung ungenießbar, ihr Farbstoff wird jedoch zum Färben von Lebensmitteln und Wolle verwendet. Kermesbeeren sind in warmen Gebieten weltweit angepflanzt und verwildert. Im Botanischen Garten stehen zwei Arten in der Systematischen und der Morphologischen Abteilung.

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