Deutsche Algenforscher laut aktueller Publikationsanalyse unter den besten Süßwasser- und Meeresbiologen

Analyse des „Laborjournals“ zeigt mehrere Algenforscher der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft unter den ersten 50 Plätzen

[ROSTOCK NACHRICHTEN, 24.04.2012] Die aktuelle Publikationsanalyse im „Laborjournal“ zeigt mehrere Algenforscher der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft unter den ersten 50 Plätzen.
Das „Laborjournal“ als monatlich erscheinendes Service-Magazin für Medizin und Biowissenschaften hat in der April-Ausgabe 2012 die wissenschaftlichen Publikationen von Forschern und Forscherinnen der Süßwasser- und Meeresbiologie in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Jahre 2006-2009 ausgewertet. Klar dominiert wird dieses Forschungsgebiet von Mikrobiologen des Max-Planck-Instituts für marine Mikrobiologie in Bremen. Unter den 50 besten Wissenschaftlern befinden sich aber auch Spezialisten für Algen, die in der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft, organisiert sind. So belegen Prof. Peter Kroth und sein Mitarbeiter Dr. Ansgar Gruber (Universität Konstanz) die Plätze 30 und 39. Beide arbeiten über molekulare Prozesse des Proteintransportes vom Zellkern in die Chloroplasten von Kieselalgen, um damit die komplexe Regulation der Photosynthese besser zu verstehen. Die Plätze 34 und 43 werden von Dr. Klaus Valentin und Prof. Christian Wiencke, beide Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, belegt. Dr. Valentin forscht über die molekularen Grundlagen der Anpassungen von Mikro- und Makroalgen an die extremen Umweltbedingungen der Polargebiete. Prof. Wiencke ist als Ökologe und Ökophysiologe mariner Großalgen ausgewiesen.
Den 48. Platz erreichte Prof. Ulf Karsten, Universität Rostock, der sich mit Anpassungsstrategien und physiologischen Leistungen von Mikro- und Makroalgen extremer Standorte, wie der Arktis, tropischer Mangroven oder auch von Bodenkrusten, beschäftigt.
Die Gesamtanalyse des Publikationsvergleiches belege laut der Universität Rostock, dass neben den großen Forschungszentren im Bereich der Süßwasser- und Meeresbiologie auch an vielen Universitäten nach wie vor eine solide Grundlagenforschung durchgeführt werde – diese gelte es für die Zukunft zu sichern.

Related posts

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen