FDGB-Urlauberschiff FRITZ HECKERT: Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind

Vortrag mit Buchpräsentation auf dem „Traditionsschiff“ am 15. März 2012

[ROSTOCK NACHRICHTEN, 09.03.2012] Zu einem Vortrag mit Buchpräsentation lädt das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum auf dem „Traditionsschiff“ am 15. März 2012 um 16.30 Uhr ein. Dr. Andreas Stirn aus Berlin wird zum Thema „MS FRITZ HECKERT – Das ,Sorgenkind‘ der DDR-Passagierschifffahrt“ referieren.
Nicht Leningrad oder Riga, sondern Helsinki war der erste Hafen, den das FDGB-Urlauberschiff „FRITZ HECKERT“ während seiner Jungfernreise im Mai 1961 anlief – ein Stück Reisefreiheit für ausgewählte DDR-Bürger und für die DDR-Führung eine Gelegenheit, im Westen für die vermeintlichen Vorzüge des Sozialismus zu werben. Doch kurz darauf durchkreuzte der Mauerbau die Träume von einer sozialistischen Passagierschifffahrt. Nur neun Jahre nach ihrer ersten Reise wurde die „FRITZ HECKERT“ außer Dienst gestellt.
Der Berliner Historiker Dr. Stirn hat die erste wissenschaftliche Gesamtdarstellung zur Geschichte der DDR-Urlauberschiffe vorgelegt. In seinem Vortrag konzentriert er sich auf die Baugeschichte der „FRITZ HECKERT“, berichtet von Devisenkreuzfahrten für skandinavische Gäste, von waghalsigen Fluchtversuchen und einem Schiff, das in mancherlei Hinsicht als Symbol für die Widersprüche des DDR-Sozialismus insgesamt gelten kann.
Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei, es wird jedoch um eine Spende gebeten.

Weitere Informationen zum Thema:

SCHIFFBAU- UND SCHIFFFAHRTSMUSEUM
Erlebniswelt an Bord

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