Im Garten der Erinnerung: Kunstausstellung von Falko Behrendt geht nach Schwerin

Abbildung: Mecklenburgische Versicherungsgruppe, Bezirksdirektion Schwerin

In der Bezirksdirektion Schwerin der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe werden die Werke vom 17. September bis 8. Oktober 2011 ausgestellt

[ROSTOCK NACHRICHTEN, 11.09.2011] Die Kunstausstellung „Im Garten der Erinnerung“ von Falko Behrendt, die im Juli und August 2011 in Zachow bei Neubrandenburg zu sehen war, kommt nun in die Landeshauptstadt. In der Bezirksdirektion Schwerin der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe werden die Werke vom 17. September bis 8. Oktober 2011 ausgestellt – ergänzt um Blätter, die bisher noch nicht gezeigt wurden. Die Mecklenburgische Versicherungsgruppe widmet dem renommierten Maler und Grafiker Falko Behrendt die Einzelausstellungen anlässlich seines 60. Geburtstages:
Damit würdigt das Unternehmen Behrendts jahrelanges künstlerisches Schaffen. Die Kunstförderung hat bei der Mecklenburgischen bereits Tradition – seit 2006 vergibt die Versicherung jedes zweite Jahr den „Kunstpreis der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe für Bildende Kunst in Mecklenburg-Vorpommern“. In den Jahren dazwischen fanden bisher dreimal die Gemeinschaftsausstellungen „Der Zauber einer Seen-Landschaft“ in der Remise auf der Schlossinsel Mirow statt. Mit den Kunstausstellungen fördert das Unternehmen das kulturelle Leben in Mecklenburg-Vorpommern und lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf ihre Gründungsregion.

Abbildung: Mecklenburgische Versicherungsgruppe, Bezirksdirektion Schwerin

Abbildung: Mecklenburgische Versicherungsgruppe, Bezirksdirektion Schwerin

Die Kunstausstellung „Im Garten der Erinnerung“ von Falko Behrendt kommt nun in die Landeshauptstadt.

Vor über 210 Jahren in Neubrandenburg gegründet, verlagerte die Versicherung nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Hauptsitz in das niedersächsische Hannover. Mit ihrem Namen bringe die Mecklenburgische jedoch nicht nur ihre Herkunft zum Ausdruck – ihr Name sei für sie vielmehr ein Bekenntnis zu dieser Region, das sie mit ihrem kulturellen Engagement noch bekräftigten, so der Vorstandsvorsitzende Georg Zaum.
In Zachow und Umgebung sei das Engagement gut angekommen – sowohl bei der Vernissage als auch während der gesamten Laufzeit sei eine große Besucherresonanz zu verzeichnen. Auch der eigens für die Ausstellung erschienene Katalog ebenso wie die Werke selbst hätten regen Absatz gefunden.
Die Schau zeigt rund 35 Werke, darunter übermalte und übergezeichnete Radierungen, Lithografien und Siebdrucke aus den 1970er- bis 1990er-Jahren, die der Künstler 2011 neu bearbeitet hat. Wie es der Titel „Im Garten der Erinnerung“ bereits vermuten lässt, kehrt Behrendt – inzwischen in Lübeck daheim – mit dieser Ausstellung nach Hause zurück. In Torgelow geboren, empfindet er bis heute eine tiefe Verbundenheit mit Mecklenburg-Vorpommern und so schichtet er in seinen Blättern Gedanken und Erinnerungen aufeinander. Auch Märchen und Archäologie sind Themen, die in seinen Werken immer wieder eine Rolle spielen, denn bereits seit seiner Kindheit besitzt er ein Interesse dafür. Auf den oftmals großformatigen Blättern verdichten sich filigrane Liniengeflechte zu farbigen Formen und Flächen. Diese vielen kleinen Details bilden schwebend leicht ein heiter-wehmütiges Geflecht – den „Garten der Erinnerung“.

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