Petriviertel am östlichen Innenstadtrand entwickelt sich kontinuierlich

Baustart begann 2009 und wird demnächst abgeschlossen

Was im Herbst 2009 mit dem Baustart für die neue Warnowstraße begann,
findet nun in den nächsten Wochen einen ersten Abschluss. Viele
Bausteine wurden zusammengefügt, um die Voraussetzungen für das neue
innerstädtische Wohngebiet – Petrivierel – zu schaffen. Nach vier
Jahren reger Bauzeit sind nun auch die vier neu angelegten
Wohngebietsstraßen – „An der Petribleiche“, Am Haargraben“, „Beim
Holzlager“, „Beim Eislager“ –, der Gerbergrabenweg und die
sanierten Straßen Küter-, Gerber- und Fischerbruch, das neue
Wassergrabensystem einschließlich der zehn das System überspannenden
Straßen- und Fußgängerbrücken und das Wasserbecken „Alter Warnowarm“
im Wesentlichen fertig gestellt. Bleibt die Witterung beständig, wird
das Grabensystem in spätestens vier Wochen Wasser führen und das
Wasserbecken bereits nach diesem Wochenende aufgefüllt sein.

Seit einigen Monaten drehen sich die Baukräne und die Wohnhäuser
wachsen aus dem Boden. Das erste neue Stadthaus im Fischerbruch ist nun
bezugsfertig. Zwischen Fischer- und Gerberbruch werden 22 Stadthäuser
und zwei Wohnanlagen in den kommenden Monaten folgen. Nördlich vom
Gerberbruch stehen in den vier folgenden Quartieren bereits zwei
Wohnungsbauvorhaben fest. Die Planungen für zwei weitere Wohnanlagen
sind in der Vorbereitung. Insgesamt wurden bisher drei städtebauliche
Architekturwettbewerbe und ein Freiraumwettbewerb für die Gestaltung des
Petriviertels durchgeführt. Begleitet wurde die Entwicklung des Viertels
durch einen Projektbeirat unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters
Roland Methling, weiteren Vertretern der Stadtverwaltung, der
Bürgerschaft, dem Ortsbeirat sowie Fachleuten der Architekten- und
Ingenieurkammern.

Rostock  beteiligte sich mit 3,2 Millionen an den Baumaßnahmen

Neben der kompletten Ver- und Entsorgung des Viertels und dem Bau der
Straßen und Wege entstanden bereits ein Kindergarten, eine öffentliche
Sport- und Freizeitfläche, eine Sporthalle und ein Parkplatz mit
WC-Anlage. Folgen werden noch der Ausbau des Radweges zwischen
Gerberbruch und Kreuzung L 22 und ab 2015 die Entwicklung des
Warnowuferparks als öffentliche Naherholungsfläche. In die Erschließung
des Wohngebietes flossen rund 14,5 Mio. Euro finanziert aus
Städtebaufördermitteln des Bundes und des Landes und europäischer
Förderprogramme sowie rund 5,4 Mio. Euro aus Eigenmitteln der Hansestadt
Rostock. Darüber hinaus waren 10,5 Mio. Euro für gebietsübergreifende
Baumaßnahmen, wie den Bau der neuen Warnowstraße und der Kreuzung
Mühlendamm notwendig. Auch hier setzte sich die Finanzierung aus den
vier Säulen, ergänzt um Infrastrukturmittel zusammen. Die Hansestadt
Rostock leistete einen Beitrag in Höhe von 3,2 Mio. Euro.

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