Praktische Seminaraufgabe im Lindenpark: Grabsteine reinigen und alte Inschriften ergründen

Theologie-Studierende der Universität Rostock säubern jüdische Grabsteine am 21. September 2011

[ROSTOCK NACHRICHTEN, 20.09.2011] Einmal im Semester zieht der Hebräisch-Kurs von Prof. Martin Rösel aus dem Seminarraum zum jüdischen Friedhof im Lindenpark. Dann werden die frisch erworbenen Kenntnisse zum Übersetzen der Inschriften auf den Grabsteinen verwendet:
Ihm sei es wichtig, dass sie sich beim Lernen des Hebräischen auch die einstige Fülle jüdischer Kultur in Deutschland bewusst machten, betont der Dozent.
Allerdings sind die Grabsteine mit Moos bewachsen, so dass die Inschriften oft nur schlecht entziffert werden können. Daher hat er eine Initiative aus früheren Jahren wieder aufleben lassen – am 21. September 2011 wird eine Seminarsitzung des Hebräisch-Sommerkurses zum Putzen in den Lindenpark verlegt.
Dieser Ferien-Intensivkurs, ein besonderes Angebot der Theologischen Fakultät der Universität Rostock, erlaubt das Erlernen des Biblisch-Hebräischen innerhalb von nur sieben Wochen – so kann die Studienzeit um ein Semester verkürzt werden.
Das Amt für Stadtgrün der Hansestadt Rostock, das für den Unterhalt des Friedhofes zuständig ist, hat sich ganz unkompliziert dazu bereit erklärt, diese Aktion am Mittwoch um 15 Uhr zu unterstützen – man wird einen Tankwagen mit Wasser vor Ort bringen, um die Arbeiten zu erleichtern.

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