Wracktauchen in der Ostsee: Vortrag am 24. Oktober 2011 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Rostock

Profitaucher, Unterwasserarchäologe und Marinehistoriker Reinhard Öser gibt einen spannenden Erfahrungsbericht aus Erster Hand

[ROSTOCK NACHRICHTEN, 14.10.2011] Wracktauchen in der Ostsee gilt als faszinierende Beschäftigung – auf dem Meeresgrund sollen rund 3.000 Schiffe liegen. Die meisten versunkenen Schiffe entlang der Küste Mecklenburg-Vorpommerns stammen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs; viele sind bislang nicht geortet. Profitaucher, Unterwasserarchäologe und Marinehistoriker Reinhard Öser spürt sie auf, indem er nach fundierter historischer Recherche mit technischen Hilfsmitteln den Meeresboden absucht und schließlich selbst taucht. Er kooperiert dabei mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen und kombiniert historisch-wissenschaftliches und technisches Interesse mit Entdecker- und Abenteuerlust.
Einen großen Erfolg konnte er verzeichnen, als er nach Hinweisen vom Landesamt für Bodendenkmalpflege und eigener intensiver Recherche das Wrack des Kreuzers „UNDINE“ fand, der am 7. November 1915 von zwei britischen Torpedos getroffen wurde. Das Schiff galt Jahrzehnte als verschollen, bis Öser es in 50 Meter Tiefe vor Rügen aufspürte.
Von dramatischen Schiffsuntergängen, spannenden Tauchexpeditionen und aufregenden Entdeckungen unter Wasser berichtet er anschaulich am 24. Oktober 2011 um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Rostock, Kröpeliner Str. 82. Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt fünf Euro.
Kartenvorbestellungen sind unter der Telefonnummer (0381) 381 28 40 möglich.

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