Wie man auch im Alter in der eigenen Wohnung bleiben kann

Service und Beratung für die altersgerechte Wohnung

Die moderne Medizin macht es möglich: Die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland werden immer älter. So berichtet auch der Spiegel, dass bereits heute jeder zweite deutsche Mann seinen 80. Geburtstag und jede zweite Frau ihren 85. Geburtstag feiern kann. So erfreulich diese Statistik auch ist, sie ist nicht ganz frei von Problemen. Von den Folgen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt und die Rentensicherheit einmal abgesehen erfordern das gestiegene Durchschnittsalter und die höhere Lebenserwartung neue Anforderungen an die altersgerechte Wohnung. Hinzu kommt, dass der Trend gegen einen Umzug in ein Heim weiterhin anhält. Lebensqualität bedeutet für Senioren, möglichst lange in der eigenen Wohnung verbleiben zu können. Der Weg in ein Seniorenheim wird meist erst dann angetreten, wenn es aus pflegerischen Gründen unabdingbar ist. Das eigene Wohnen – so belegen zahlreiche Studien – ist für ältere Menschen ein Zeichen von Mobilität und Selbstbestimmung. Mithin ein wichtiger Lebensmittelpunkt.

Mit seriöser kompetenter Beratung zur altersgerechten Wohnung

Doch nicht jeder Wohnraum ist für das Alter geschaffen. Damit man dennoch nicht die geliebte Wohnung, die ja häufig mit vielen liebenswerten Erinnerungen verbunden ist, auch weiterhin der Lebensmittelpunkt bleiben kann, sind oftmals Veränderungen organisatorischer und baulicher Art erforderlich. In dieser Hinsicht haben sich der Beratungsservice von erfahrenen Institutionen wie zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung  hervorgetan. Bei der Herrichtung des häuslichen Wohnraums für das Alter muss systematisch vorgegangen werden. Die Überlegungen lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

  • Dienstleistungen rund um den Alltag und die Pflege
  • Hilfsmittel technischer Art und Anpassung des Wohnraums

Ein häufiger Grund, die eigene Wohnung aufzugeben, ist der Umstand, dass man nicht mehr alle Dinge des Alltags alleine erledigen kann. Dazu gehören zum Beispiel das Einkaufen, das Reinigen der Wohnung oder das Kochen sein. Dies muss allerdings nicht zu einem Grund werden, die eigenen vier Wände gegen ein Altersheim einzutauschen. Mithilfe einer seriösen und erfahrenen Beratung lassen sich geeignete Pflege- und Hilfsdienste finden, die einem diese Arbeit abnehmen können.Videos dazu bietet die Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung.

Technische Hilfsmittel sichern den Verbleib in der eigenen Wohnung

Manchmal werden bauliche Veränderungen notwendig, um ein altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen. Dies kann zum Beispiel der Einbau einer Dusche oder eines Treppenlifts sein. Der Bedarf ist von Person zu Person ganz individuell und sehr unterschiedlich. Dies erfordert eine individuelle Beratung. Die kann sich auch in finanzieller Hinsicht lohnen, denn oft unterhalten die Krankenkassen Förderprogramme, die sich speziell mit der bedarfsgerechten Herrichtung von Wohnungen beschäftigen. Ob es solche Zuschüsse gibt und wenn ja, wie man sie beantragt, weiß man als Privatperson meist nicht.

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