Wie verlässlich sind Arbeitgeber-Bewertungen?

Über die Kunst aus subjektiven Eindrücken objektive Erkenntnisse zu gewinnen

Arbeitgeber-Portale gewinnen bei der Jobauswahl immer mehr an Bedeutung. Potentielle Bewerber erkundigen sich bei diesen Datensammlern über Jobs und Unternehmen. Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als jeder vierte Jobsuchende hat sich bereits bei Bewertungsportalen über einen Arbeitgeber informiert. Von diesen Arbeitssuchenden oder Wechselwilligen ließen sich mehr als zwei Drittel von den Bewertungen über den Arbeitgeber beeinflussen. Auch die realen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Fast eine Million Aussagen über das Gehalt und andere Bedingungen eines Unternehmens hat der Marktführer der Arbeitgeber-Portale (kununu) bereits gesammelt. Mehr als 200.000 Unternehmen sind dort erfasst. Zählt man die Portale wie meinchef.de, bizzwatch, glassdoor.de und jobvoting.de dazu, kommt eine ansehnliche Anzahl von Daten zusammen.

Welche Daten werden wie erhoben?

Aber wie verwertbar sind die Bewertungen der meist ehemaligen Arbeitnehmer wirklich? Nicht immer ist es der Fall, der Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich getrennte Wege gehen. In einem solchen Fall wird die Aussage des Arbeitnehmers nicht zwangsläufig von einer hohen Neutralität gekennzeichnet sein. Daran schließt sich die Frage an, wie kann der subjektive Eindruck eines Arbeitnehmers durch einen Jobsuchenden objektiv bewertbar werden? Dazu muss man zunächst wissen, welche Daten werden auf welche Art und Weise erhoben? In der Regel werden dazu – nach einer Registrierung – eine Reihe von Eindrücken abgefragt. Bei kununu sind dies zum Beispiel Bewertungen zu Chefs, der Work-Life-Balance, dem Verhalten von Vorgesetzten und der Arbeitsatmosphäre. Zusätzlich kann der Bewertende meist noch einen freien Kommentar abgeben. All diese Angaben sind für den neutralen Bewerber schwer auszuwerten. Deshalb sind die Unternehmen aufgerufen, die Bewertungen zu nutzen.

Arbeitgeber-Bewertungen sind ein Instrument für Unternehmen und Bewerber

Auf den ersten Blick mögen solche Bewertungs-Portale nur nachteilig für den Arbeitgeber sein. Doch bei näherer Betrachtung kann das Unternehmen dem Verfahren viel Positives abgewinnen. Davon ausgehend, dass die Aussagen „anonymisierter“ Mitarbeiter meist kritischer und im Grundsatz auch ehrlicher ausfallen als die Befragung der aktuellen Mitarbeiter, haben Unternehmen gute Chancen, sich durch die Aussagen einen Anstoß zur Verbesserung zu erhalten. Zudem bilden solche Portale die Möglichkeit, für sich zu werben und dem potenziellen Bewerber ein Bild von sich zu geben. Welche Chancen sich Unternehmen und Bewerber durch Bewertungsportale von Arbeitgebern noch bieten, kann man hier http://www.softgarden.de/arbeitgeber-bewertungen/ nachlesen.

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